Das Jahr 2010 – Ein Blick zurück

Kaum sind die Raketen und Böller verstummt, die Sektkorken eingesammelt und die Teller und Gläser wieder in den Kästen verstaut, ist es Zeit nochmal kurz Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen. 2011 begann für mich, bedingt durch Grippe in der Woche vor dem Jahreswechsel, leider nicht ideal – aber hey, das Jahr ist lang und ich bin positiv gestimmt. Eines vorweg: 2010 war zum Teil ein wirklich tolles Jahr für mich, ich erlebte einen der tollsten Momente in meinem Leben, ich lernte viele neue Leute kennen und hatte zum Teil eine super Zeit. Es gab aber auch Rückschläge und gesundheitliche Probleme in der Familie, genauso wie die eine oder andere persönliche Krise – all dies glich sich aber irgendwie aus – trotzdem hoff ich, dass 2011 noch besser wird. Nun aber rein in die gedankliche Zeitmaschine und Film ab – das war mein Jahr 2010:

Ich beginne mal chronologisch … nachdem ich den Silvester 2009/10 mit Freunden in unserem Haus am Falkert verbrachte hatte, startete ich am 2. Jänner gleich mit einem wunderschönen Gewinn und Turniersieg im Live-Poker in das neue Jahr. Danach ging es gleich in den Tagen darauf wieder mit Arbeit und Universität weiter. Das erste Highlight des Jahres war das Open-Air-Eishockey Derby am 9. Jänner, welches unser Team jedoch verlor – trotzdem ein tolles Erlebnis! Bald darauf Anfang Februar, nachdem das Semester mit diversen Klausuren zu Ende ging, mussten wir für das Sommersemester “ciao” zu Daniel und Bianca sagen, da die beiden nach Rom gingen – der lustige Abend des 7. Februars, samt Essen und Bowling in Villach, blieb mir durchaus noch länger im Gedächtnis. Die Semesterferien begannen und die Arbeit wartete in entsprechender Form. Aber lasst mich dieses Thema später nochmal genauer behandeln. Vom 12. bis 14.2. weilte ich zwecks eines Fortbildungskurses für die Fahrschule in Graz und verband dies gleich mit einem Besuch bei meinen lieben Freunden Karin und Stefan – drei wirklich super Tage und irgendwie verliebte ich mich in Graz, … kein Wunder daher, dass ich nur knapp ein Monat später wieder für ein verlängertes Wochenende in die Mur-Metropole fuhr.

An der Universität

Gut für mich waren in dieser Zeit auch diverse bestandene Klausuren die mich voranbrachten und auch später im Jahr – vor allem im späteren Herbst, freute ich mich über sehr wichtige Erfolge an der Universität. Im Sommersemester arbeitete ich übrigens erstmals als LV-Tutor an unserem Institut und bekam in der Folge für das aktuelle Wintersemester den Job des neu installierten Instituts-Tutors (Betreuer aller externen Lehrenden) angeboten. Inzwischen hab ich diesen Job auch bereits bis zum Sommer verlängert und bin bisher sehr glücklich mit meiner Entscheidung und Erfahrungen die ich hierbei mache.

In der Arbeit

Ein Auf und Ab in der Arbeit – mein Job hat mich zeitweise ganz schön genervt im letzten Jahr. Wenn ich ehrlich bin, war ich oft sehr wütend – am Ende aber dann doch irgendwie noch immer mittendrin statt nur dabei bzw. nicht mehr im Auto sitzend. Stichwort im Auto: Hier vollzog ich einen Wechsel quer durch die volle Bandbreite der besten Wägen in unserem Stall. Anfang noch auf einem BMW 108d mit Heckantrieb unterwegs (mit dem ich im Februar auch eine meiner witzigsten praktischen Prüfungen erlebte – nämlich bei Schneefall und -fahrbahn und mit 30km/h auf der Freilandstraße), darauf folgend ein Wechsel zwischen Peugeot 207 und VW Tiguan (den ich auch während des Sommers pilotierte und sehr gern hatte) um dann abschließend im Spätherbst auf unserem Audi A3 zu landen und diesen nun als mein fixes Arbeits-Fahrzeug zu bezeichnen. Mit dem Audi bin ich auch sehr zufrieden, .. ein tolles Auto, welches ich wann immer nur möglich, auch sehr gerne selbst über die Straßen jage. Dieses hin und her hatte auch einen bösen Nachgeschmack – nämlich in erster Linie während der Sommermonate, wo ich oft ohne Auto dastand obwohl Stunden ausgemacht waren und meine Schüler und ich diverse Stunden absagen mussten bzw. ich von Tag zu Tag wütender wurde. Höhepunkt war ein handfester bzw. besser gesagt lautstarker Streit mit meinem Chef als ich 4 Tage in Folge einen halben Tag absagen musste und meine Schüler sich natürlich schon aufregten, vor allem wo es am Vortag noch hieß, dass alles klar geht. Aber das ist zum Glück Vergangenheit – das Ding ist gegessen und vergessen wie ich sagen würde – trotzdem keine schöne Zeit – auch in Zusammenhang mit einem absolut ungerechtfertigten neuen Vertrags der mir einige Nachteile bescherte. Nunja, was soll ich sagen, ich bin eigentlich sehr froh, dass ich den Job hab – aber über kurz oder lang … naja das lass ich mal offen – es wird die Zeit zeigen.ö

Lang lebe die Freizeit

Um noch genug Zeit für Hobbies zu haben sollte man ja eigentlich nicht zu viel planen sondern eher spontan handeln. Nunja, das gelingt mir immer wieder nur zum Teil – bin halt ein alter Planer bzw. Kalender-Mensch, der ohne seinen Terminkalender gar nicht kann. Hängt aber eher mit Arbeit usw. zusammen – also genug davon. Zwei Besuche in Graz – welche mich immerhin u.a. in den Vollformat-Club der Fotografie brachten – kaufte ich doch Ende März auf der Fotobörse eine Canon 5D, brachten schon einiges an Spaß. Genauso sehr freute ich mich über meine Wien-Aufenthalte, derer es gesamt ebenfalls zwei gab. Zuerst besuchte ich Wien Mitte August, genauer gesagt vom 17. bis 20.8. und hatte an besagten Tagen jede Menge Spass mit meinen Freunden Martin und Thomas. Später ging es rund um den Nationalfeiertag in der Woche vom 24. bis 29. Oktober nochmal in die Bundeshauptstadt und ich hatte dort jede Menge Spass beim EPT Turnier mit Matthias (welche früher im Jahr für Furore sorgte als er auf der LAPT in Brasilien gewann und später nochmal am Finaltisch landete und somit zum Poker-Shootingstar aufstieg). Ich erlebte dort eine der geilsten Club-Parties meines Lebens mit Vip-Bereich und allem drum und dran sowie das tollste Pokererlebnis ever, alle Stars live und in Farbe, ich bekam ein Presseband und konnte alles fotografisch dokumentieren. Es war wirklich toll und soll 2011 wiederholt werden. Ich lernte in Wien auch wieder viele tolle Leute kennen und Martin stellte mir viele seiner Freundinnen und Freunde vor, so dass auch hier mein Freundeskreis ein wenig wuchs. Nach meinem August-Trip reisten wir zu dritt – Martin, Thomas und ich, retour und veranstalteten am Tag darauf bei Martin die größte Grillparty des Jahres – sicher auch ein Highlight des Jahres – und mitunter der Grund für noch viele glückliche Momente der folgenden Wochen. Ja um ehrlich zu sein begann damals eines der schönsten Monate meines Lebens – und ich denk noch heut sehr oft an diese Zeit. Eine liebe Freundin sagte eines Abends zu mir in Skype “Ich hab dich noch nie so erlebt wie in diesen Tagen".” und ich glaub hatte Recht, … ich war einfach positiv geladen und absolut in einem Hoch. Tja, kurz gesagt ich erlebte den Sommer meines Lebens – der Herbst war dann ein wenig getrübt und brachte viel Zeit des Überlegens sowie einige private Rückschläge. Dazu aber später mehr.

Neben diesen größeren Trips war ich noch zwei weitere Male in Graz, .. einmal mit Daniel und Stefan, um Viki vor ihrem Abschied in Richtung Chile nochmal zu besuchen und Bianca unsere Aufwartung während ihres Radio-Seminars zu machen. War ein geiler Tag und es war schön unsere Rom-Rückkehrer wieder zu sehen. Später im Herbst ging es nochmal für einen Tag in die grüne Mark. Diesmal um Tonja und Nina nach dem Urlaub vom Flughafen zu holen und sich anschließend zusammen rund fünf Stunden ausgiebig dem Shopping in Seiersberg zu widmen.

Weitere nennenswerte Highlights: frisches Schoko-Mousse Frühstück an einem Sonntag-Morgen in Graz, Viktor Gernot und Rick Kavanian live beim Kabarett im Hörsaal A, ein wunderbarer DVD-Abend im September, diverse Einladungen zum Dinner bei mir, Volleyball im Europapark an einem Frühlings-Sonntag, Besuche bei Mike im Studio, 153er Score mit 3-Darts, sommerlicher Seespaziergang mit Kerstin, eine ziemlich flüssige B-Day Party mit einigen witzigen Sprüchen und SMS, meine ersten LV-Einheiten alleine geleitet, meine Fotos von einer Autoexplosion in einer der größten Zeitungen des Landes, das Campusfest und Uni-Jubiläum mit OPUS live, mein größter Gewinn im Live-Cashgame an einem Abend, Praterbesuch samt Breakdance-Fahrt und Riesenradrunde bei Nacht, der Naschmarktbesuch mit Martin, … so genug ist genug!

Menschen 2010

Ich lernte in den vergangenen 12 Monaten so viele liebe und interessante Menschen kennen – egal ob an der Uni, in der Arbeit oder auf Reisen. Andere die ich schon länger kannte, gewannen an Bedeutung und nehmen inzwischen zum Teil einen wichtigen Platz in meinem Leben ein. So lernte ich z.B. in einem Kurs an der Uni meine liebe Freundin Anja kennen, mit der ich inzwischen eine wirklich tolle Freundschaft aufgebaut habe. Die Freundschaft zu Tonja wurde sehr intensiv und half mir u.a. auch über die Monate der Erasmuszeit von Daniel und Bianca. Zwei Jungs namens Matthias traten in den Vordergrund, so wurde der eine zu einem richtig coolen Kumpel – und wie ich feststellte sind wir uns in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich. Der andere, unser Pokerchamp, saß so manches Mal zusammen mit mir am Pokertisch und hatte Anteil an der Oktober-Fun-Week in Wien. Dann waren da noch Nina, Viki, Kerstin und Karin mit denen ich auch viele lustige Momente verbinde. Ja ich glaub ich hab mit euch allen viel Spass gehabt! Liebe Grüße ergehen natürlich auch an Ella, Stefan H., Daniel, Bianca, Roli, Stefan W., Markus, Thomas, Daniela, Christina, Magda und Konstanze. Eine Person nenne ich mal nicht namentlich, aber auch wenn es vergangen ist – ich glaub du weißt, dass du in 2010 ne Weile sehr wichtig für mich warst und ich ne absolut geile Zeit hatte!

Innerhalb meiner Familie gab es gesundheitlich so manche Probleme in diesem Jahr – von diversen Leiden mit Rücken, Füßen und Gelenken, über Burn-Out-Syndrom und Krebserkrankung, ja es war so ziemlich alles dabei und es betraf vor allem meine Mutter, die aber unglaublich stark durch dieses tiefe Tal ging bzw. geht. Es ist natürlich nicht leicht für die Familie, da es alle irgendwie mitzieht – aber wir hoffen mal, dass 2011 besser wird – es kann eigentlich nur bergauf gehen!

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle nochmal an meinen lieben Freund Martin, der mich im Jahr 2010 nicht nur einmal aufgebaut, motiviert oder einfach ein wenig für mich da war – bist für mich immer mehr wie ein Bruder! Ich hab sehr viele gute Freunde und ich glaub ihr alle wisst, dass ich euch gern hab – und ich denk jeder der in diesem Blog erwähnt wurde, kann sich zu diesem Kreis zählen!

Ausblick 2011

Ich mach keine Vorsätze, aber ich hab mir einiges vorgenommen für dieses Jahr! Vor allem diesen Blog mal wieder öfter mit Updates zu versorgen. Abgesehen davon würd ich gern mindestens 20 Kilo abnehmen (mehr Sport betreiben), noch ein wenig mehr fotografieren bzw. einige Projekte die ich im Kopf hab mal vorantreiben. An erster Stelle abseits des Abnehmens, steht der Abschluss meines Studiums und der Beginn meiner Diplomarbeit deren Thema wohl mit Poker und den Medien zu haben wird. Pokertechnisch ist noch immer die Qualifikation für ein großes Major (am liebsten EPT Snowfest, Berlin oder Wien) gewünscht. Öfter mal ins Kabarett, von Zeit zu Zeit mal nach Graz und Wien fahren, am liebsten einige Wochen in Wien verbringen – was aber nicht möglich sein wird. Mehr lesen, weniger fernsehen wäre irgendwie manchmal auch sinnvoll (dacht ich mir die letzten Tage so) und last but not least, ich werd im Herbst immerhin 30 und somit wär es schon schön, wenn mal für längere Zeit ein weibliches Wesen an meiner Seite weilen würde – Single Status ad acta legen hätt schon was 🙂

Das ist also der möglicherweise längste Blog-Eintrag der bisher von mir produziert wurde, … umso mehr uninteressant als die Fotos fehlen – glaub ich werd noch ein paar einbauen, aber gebt mir dazu bitte die nächsten Tage! Vielleicht liest es sich dann auch leichter und flüssiger.

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